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Warum werden die Monatsplaner (als Heft) später geliefert?‏

Die Produktion von Monatsplanern ist sehr aufwendig, daher werden diese als Heft später ausgeliefert. Nach dem Layouten und Prüfen der Daten (immerhin für 3 Jahre(!)) muss das Heft produziert werden. Anders als bei den Tages- und Wochenkalendern braucht der Monatskalender aber noch eine Registerstanzung inkl. Lackierung.

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Die Registerstanzung plus die Lackierung erfordert eine spezielle Maschine, die bei einem Preis von gut 250.000 Euro in fast kaum einer Druckerei steht. Da unser italienischer Lieferant in diesem Jahr ausfällt, mussten wir einen neuen Lieferanten für die Veredlung finden – nach langem Suchen fanden wir einen Franzosen, der die erforderliche Maschine hat.

Aber damit sind wir noch nicht fertig. Wenn es so einfach wäre!

Da wir Hefte und keine Blöcke produzieren, wird es für den Produzenten noch einmal schwieriger, denn Hefte liegen nicht immer perfekt gerade.

Auch der Produzent muss lernen, damit es ein gutes Ergebnis gibt. Manchmal – so wie in diesem Fall – muss auch eine besondere Lösung gefunden werden: Die Hefte müssen etwas anders angelegt werden, die Maschine muss gesondert eingestellt werden (hier geht es um den Stempelhub) und manchmal muss die Maschine noch etwas modifiziert werden.

Wenn es einfach wäre, dann könnte es jeder.

Und werden die Hefte bei uns in Saarbrücken angeliefert, beginnen wir mit der Qualitätsprüfung, der Montage der Röhrchen für die X47-Timer (oder dem Stanzen der Halblöcher für die X17-Timer) und der Verpackung. Das machen wir nämlich alles in echter Handarabeit.

Der neue Produzent hat den Liefertermin zwei Mal verschoben – und so fällt es und schwer, Sie richtig zu informieren.

Ich denke, dass wir es nächstes Jahr leichter haben – wir, als Verkäufer, der Produzent und Sie, als Kunde.

Hoffen wir das Beste.

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