X47 in der Presse: Terminplaner ohne Bits und Bytes

Die Saarbrücker Zeitung schrieb einen Artikel über X47. Jetzt ist der veröffentlicht.

Terminplaner ohne Bits und Bytes

SZ-Firmenporträt von SZ-Mitarbeiter Wolfgang Pfeifer, Foto: Oliver Dietze

Ausgerechnet in Zeiten, in denen immer mehr elektronische Terminplaner auf den Markt kommen, setzt ein Saarbrücker Unternehmer auf traditionelle Taschenkalender aus Papier. Und kann sich damit behaupten.

Saarbrücken. Der Saarbrücker Unternehmer Matthias Büttner hat 2002 ein Unternehmen gegründet, das Terminplanbücher vertreibt. „Braucht in Zeiten von iPad und Co. noch jemand einen Terminkalender?“ „Gibt es noch einen Markt dafür?“ Das fragte sich auch Matthias Büttner, als er die X47 GmbH gründete. Der Neue Markt boomte und erste elektronische Zeitplanhelfer erschienen auf dem Markt. Er ist froh, dass er sich damals nicht durch solche zweifelnden Fragen von seinem unternehmerischen Vorhaben abbringen ließ, denn es gibt einen Markt für den Papierkalender. Diesen bedient der Saarbrücker Nischenanbieter Büttner und zählt heute schon 15 000 Kunden.
„Menschen mit Sinn für Ästhetik, die einen Terminkalender aus Papier haben wollen und ihren Zeitplan von Hand skizzieren“, so beschreibt er seine Kunden. Die Kalender kosten je nach Format und Ausführung zwischen 150 und 450 Euro und wenden sich an die Zielgruppe der über 35-Jährigen mit gehobenem Einkommen. Passend zum ledergebundenen Zeitplansystem gibt es eine Reihe von Helfern für die Selbstorganisation. Das Unternehmen mit Sitz im Saarbrücker Industriegebiet Ost hat zehn Mitarbeiter und macht nach Aussage seines Gründers 700 000 Euro Umsatz.
Bevor sich Büttner mit seinem Produkt selbstständig machte, war er als Unternehmensberater tätig. Der gebürtige Lübecker kam zum Betriebswirtschaftsstudium nach Saarbrücken und beschäftigte sich schon damals mit Zeitmanagement. Er schrieb ein Buch, das seine Erkenntnisse an andere Studierende weitergeben sollte und erfand sein erstes Zeitplanbuch. Dünne, gebundene Hefte, Kalendarien und Notizblätter waren auf dem Rücken mit Trinkhalmen versehen. Über Stifte wurden sie am Buchrücken eingehängt.
Büttner verzichtete auf die Ringmechanik, die Grundlage der Loseblatt-Sammlungen anderer Kalenderanbieter. Das war der Vorläufer von Büttners Terminkalendern, die heute noch das gleiche Prinzip verfolgen: Einzelne dünne Hefte werden in eine Hülle eingehängt. Laut ihrem Erfinder bieten die Terminkalender durch die fehlende Lochung 47 Prozent mehr beschreibbare Fläche, was dem Produkt auch seinen Namen gab. „Die Hand des
Nutzers bleibt nicht an der Ringmechanik hängen, und die Bücher fallen flacher aus“, sagt Tüftler Büttner.
2005 gründete er ein weiteres Unternehmen, die X17 GmbH, die ebenfalls mit Termin-kalendern handelt. Das Unternehmen hat die jüngeren Kunden, Studierende und Menschen in kreativen Berufen im Blick. Die Produkte treten bunter auf als die gediegenen Kalender, mit denen die erste Firma handelt.
„Mit meinen beiden Firmen mache ich einen Gesamtumsatz von einer Million Euro“, sagt Büttner. Er lässt weitgehend in Deutschland produzieren, zum Beispiel in Manufakturen der Lederstadt Offenbach. Im zehnten Geschäftsjahr plant Büttner, noch mehr Komponenten im eigenen Haus zu fertigen, um von Lieferanten unabhängiger zu werden und die Wertschöpfung zu steigern.

X47-Terminplaner ohne Bits und Bytes

Artikel Saarbrücker zeitung 7.12.2011

And the Winner is ….

… Tanja Desch. Sie gewinnt einen Caran d’Ache Ecridor XS.

Vielen Dank für die vielen Kommentare zum leidigen Thema Fahrtkosten und Fahrtenbuch.
Wir waren überrascht, wie viele Rückmeldungen kamen.

Hier der Beitrag von Frau Desch: „ Für eine Hilfe beim Organisieren der Abrechnung(en) könnte ich nur dankbar sein, da ich zu den Menschen gehöre für die alles was mit „Papierkram“ zu tun hat quasi mit der Vorhölle gleichzusetzen ist. So nehme ich mir jedes Jahr auf Neue vor meine Reise- (und auch sonstige Belege) – in Klarsichthüllen zu stecken und ordentlich – wie Wladimir Kaminer sagen würde typisch DEUTSCH – in Aktenordnern abzuheften. Ein Jahr später an gleicher Stelle finde ich mich dann wieder vor einem Stapel, in den Schrank gestopfter unsortierten Papiere, die in mühevoller Kleinarbeit auseinanderdividiert werden müssen. Wie diese unerträgliche Arbeit erträglich wird? Eigentlich nur dadurch, dass Sie endlich erledigt ist…. Dumm nur, dass es dann heißt „Nach der Reisekostenabrechnung ist vor der Reisekostenabrechnung!“

Weitere Tipps sind:

++ Sammlung der Belege im X47-Timer, dann im Umschlag an die Sekretärin geben.
++ Belege in einem Buch sammeln, das man sich für die Reise gekauft hat.
++ Belege in einem Umschlag sammeln, der immer in jedem Hotelzimmer liegt.
++ Kleinstbelege (Parquittungen unter 5 Euro, etc.) gar nicht erst sammeln.
++ Belege im Koffer (in der aufgesetzten Service-Tasche) sammeln und GLEICH bei Rückkehr verarbeiten.

++ Fahrtenbuch sichtbar ins Auto legen. Immer an den selben Platz.
++ Tankquittungen in das Fahrtenbuch, nicht in die Geldbörse.
++ Vor jedem Start das Fahrtenbuch pflegen, weil man dann noch nicht so erschöpft von der Fahrt ist.

X47-Kalendereinlagen 2011: Produktions- und Lieferstatus

Wir werden in der ersten Juni-Woche mit der Lieferung der Kalendarien 2011 beginnen.
Unser Produktionspartner Mohn media Kalender & Promotion Service GmbH (gehört zum Bertelsmann-Konzern) sagte, dass die Einlagen A6 am Mittwoch auf den Sammelhafter gehen, danach die A5er und die A7er.
Einzig die Monatskalendarien brauchen wegen des Registerschnittes noch mindestens 4 Wochen.

Wir sind in diesem Jahr einen Monat im Verzug. Das tut uns leid. Hier die Gründe:
Die Lieferung der Kalendereinlagen für das kommende Jahr ist bei uns immer für Anfang Mai geplant. Damit der Termin auch eingehalten werden kann, müssen die Daten im Februar fertig sein, das Papier bestellt werden, die Preisverhandlungen abgeschlossen und die Produktionsmengen festgelegt sein.

Die Datenerstellung war in diesem Jahr perfekt und Anfang Februar abgeschlossen.
Die Mengen waren besprochen und der Produktionslauf begann. Und dann begann das Drama, das bis zu Ihnen spürbar wird: Das Erdbeben in Chile und der Streik der finnischen Hafenarbeiter!

Am 28.2. zerstörte das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami die Verladekapazitäten der Hafenstädte Chiles.

Am 4. März begann der Streik und konnte erst am 23.03. beendet werden. Der Streik hatte die Exporte der finnischen Holzindustrie zum Erliegen gebracht. Besonders betroffen war Finnlands Papier- und Zellstoffindustrie. Die Häfen waren mit beladenen Eisenbahnwaggons verstopft. Ehe sich der Knoten gelöst hatte, waren 6 Wochen vergangen.

Beide Faktoren zusammen hatten zur Folge, dass der Zellstoff – Grundlage für die Papierherstellung – knapp wurde und sich die Lieferzeiten von 4 Wochen auf 8 Wochen und mehr verlängerten. Dazu muss man wissen, dass es tausende von Papiersorten gibt und somit die wenigsten Papiersorten in großen Mengen in einem großen Lager gehalten werden können. Papier wird deswegen meist individuell produziert. So auch das Papier, welches wir brauchen.

Die Welt wächst immer mehr zusammen. Das wird in solchen Situationen spürbar.