X47 – die Filofax-Alternative: Terminplaner ohne Ringe – kompakter und smarter
Wir kennen sie alle: die klassischen Ringbücher (Filofax, TimeSystem oder Succes), die in den 80iger Jahren von fast jedem genutzt wurden. Sie haben unbestreitbare Vorteile (Flexibilität) aber auch Nachteile – sie sind meist etwas sperrig und das Ringelement drückt beim Schreiben.
Wegen der Nachteile konnte ich mich damals (1987) nicht für ein Ringbuch entscheiden und habe mir deswegen etwas Eigenes ausgedacht habe: Einzelne Hefte, zusammengefasst in einer schönen Lederhülle.
Filofax – Die alte Kult-Marke
Die Idee stammt aus Philadelphia: 1910 entwickelte J.C. Parker mit Lefax ein kompaktes Ringsystem für Ingenieure. 1921 brachte ein britischer Offizier das Konzept nach London — die Firma Norman & Hill begann, das System in England herzustellen. Die Sekretärin Grace Scurr erkannte das Potenzial, erfand den Namen „Filofax“ (File of Facts) und wurde später Vorsitzende des Unternehmens.
Jahrzehntelang war Filofax Werkzeug für Militär, Klerus und Wissenschaft. Das änderte sich schlagartig in den 1980ern: David und Lesley Collischon kauften das Unternehmen, modernisierten es — und Filofax wurde zum Symbol einer ganzen Generation. Der Yuppie ohne Filofax war undenkbar. Harrods führte es, Paul Smith verkaufte es, Filme zeigten es.
Filofax – der Abstieg
Ende der 80er wendete sich das Blatt. Das Yuppie-Image wurde zur Last, die Zahlen brachen ein. Produktergänzungen (Kalenderbücher, günstiger Einsteiger-Angebote, … ) Alles half nichts. Es folgten mehrere Übernahmen — Day Runner, dann Letts — und ein schmerzhafter Rückzug aus der Massenproduktion.
Heute ist Filofax eine Nischenmarke mit treuer Community. Das Ringsystem funktioniert — aber die Idee dahinter hat sich weiterentwickelt.
X47 steht für feinste Handarbeit, bestes Leder, geniale Federschiene, bestes Papier und eine kompakte Form (Siehe gerne auch „Warum X47“).










