Schon im Studium beschäftigte sich Matthias Büttner mit der Idee einen Timer zu bauen, der die Vorteile eines Buchkalenders mit den Vorteilen eines Ringbuches kombiniert. Da war es naheliegend den Buchkalender in kleine einzelne Blöcke zu unterteilen und diese mit Hilfe eines sinnvollen, leicht handhabbaren Systems in einer Lederhülle zu fassen.
Ausgehend von einem Rohr als zentrales Befestigungsmedium am Rücken der einzelnen Hefte wurden verschiedene Alternativen untersucht. Einzig brauchbare Alternative war die Halterung mit Hilfe eines federgelagerten Klemmmechanismusses auf Basis eines Uhrensteges. Einfache, selbst gebastelte Prototypen zeigten schnell die Praktikabilität der Idee im täglichen Einsatz.
Doch vor der professionellen Entwicklung des Timers arbeitete Matthias Büttner als Unternehmensberater. Zunächst als Angestellter beim renommierten Beratungshaus IDS Prof. Scheer AG bei dem Herr Büttner als studentische Hilfskraft während des Studiums Businessgrafiken erstellte, später selbständig in seiner eigenen Unternehmerberatung.
Nach 9 Jahre Beratertätigkeit entschied sich Matthias Büttner, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Trotz für das riskante Unternehmen »Büttner-Timer«.
Zusammen mit einem kleinen Team aus Studenten schafft Matthias Büttner das scheinbar Unmögliche: Entwicklung eines neuen, innovativen Produktes für einen gesättigten Markt. Er löste das vielschichtige Problem der X47-Mechanik, fand eine machbare Lösung für die Montage eines Rohres an einem Heft und erarbeitete ein pfiffiges, effizientes Marktkonzept, das bis heute konsequent weiterentwickelt wurde.
Heute gibt es 12 unterschiedliche X47-Produktarten, interpretiert auf 25 verschiedene Lederarten, die in 5 Ländern sehr erfolgreich vertrieben werden. 2004 machte er bereits einen Umsatz von 350.000 Euro und hat Potential für ein weltumspannendes Firmengeflecht.
Die X47-Story in ganzer Länge:
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